1926 · Conrad Ferdinand Meyer und die Musik

Neue Musik-Zeitung

Zum Gedächtnis der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages, 11. Oktober 1825

Wenn in diesen Oktobertagen das ganze geistige Deutschland eines der größten deutschen Dichter des neunzehnten Jahrhunderts gedenkt, so darf sich unter den Gratulanten auch die Schwesterkunst der Musik einfinden und dem Jubilar einen bescheidenen Kranz winden. Zwar möchte es bei oberflächlicher Betrachtung scheinen, als ob die Musik im Leben Conrad Ferdinand Meyers keine, oder so gut wie keine Rolle gespielt habe: Meyer war nicht musikalisch im gewöhnlichen Sinn, in seinen Briefen und Aufzeichnungen ist fast nie von musikalischen Dingen die Rede, und wenn wir den Typus des Künstlers näher zu bestimmen versuchen, so war er das gerade Gegenteil eines von der Musik besessenen Menschen, der achtlos an der Außenwelt vorübergehen kann und der den Stimmen in seinem Innern als seinen Dämonen Untertan ist, in vollem Gegensatz dazu war er ein Bildner, der die ganze Herrlichkeit der Natur, der Geschichte, das Spiel großer menschlicher Leidenschaften in seinen Blickkreis zu bannen, zu formen und auf eine Weise zu gestalten verstand, daß wir noch heute in dem Kreis seiner Gedichte lauter geschliffene Edelsteine, ohne ein einziges brüchiges oder minderwertiges Stück, vor uns haben. Das Unbewußt-Chaotische, aus dem die Musik sich gebiert, hat sicher auch in Meyers Jugend (die reich an pathologischen Zügen ist und die bis über sein vierzigstes Lebensjahr hinausreicht) eine Rolle gespielt; als aber der Dichter mit seinem ersten vollgültigen Werk (Huttens letzte Tage) hervortritt, er ist da älter wie Bruckner, als der seine erste Symphonie schrieb -, da sind die Nachtgespenster besiegt und nur was im leuchtenden Licht des Tages von allen Seiten gesehen bestehen kann, verläßt von nun an des Dichters Werkstatt. Niemand seit Goethe hatte bis dahin den Inhalt reicher Gedanken und lebendiger Anschauung in so kostbare Formen gegossen, wie Meyer: liest man seine Gedichte, in denen kein Wort zu viel steht, langsam, andächtig, wie man einen kostbaren alten Wein schlürft, dann wirken sie wie Musik. Nur noch bei Mörike findet man etwas Aehnliches, das nicht etwa in einer virtuosen Handhabung der Form begründet ist (die besaß ja auch Rückert in hohem Maße) oder nur im sinnlichen Wohllaut der Sprache (darin war z. B. auch Heyse und viele andere Meister), sondern in einer ganz einzigartigen Verbindung eines gesteigerten Wortsinns, der bis an die Grenze geht, wo die Magie des mit Worten nicht mehr Aussprechbaren, das Reich der Musik beginnt, mit einer Form, die man in dieser Strenge und Hoheit auch schon als der Musik verwandt empfinden muß. Wenn Meyer seine Gedichte in neun Abteilungen gliedert "Vorsaal", "Stunde", "In den Bergen", "Reise", "Liebe", usw., so ist das wie eine große musikalische Suite in neun Sätzen; wenn wir Verse lesen, wie:
"Meine eingelegten Ruder triefen,
Tropfen fallen langsam in die Tiefen",
so klingt das wie eine schwermütige Barcarolle, und vielleicht hat Brahms an etwas Aehnliches gedacht, als er das cis moll-Intermezzo op. 117, Nr. 3 schrieb. Ueberhaupt ist Brahms wohl der einzige Komponist, der seine Musik formal so sorgfältig und meisterhaft gestaltet hat, wie Meyer seine Gedichte; inhaltlich aber sind beide die denkbar größten Gegensätze, der nordische, aus Sturm, Drang und Not sich durchringende Jüngling und der südländische, patrizische, seine Mannesjahre mit Nichtstun, Lesen und Reisen zubringende Dichter. Auch mit Bruckner hat Meyer außer der Spätreife schlechthin nichts gemeinsam, nicht einmal die Frömmigkeit, die bei Meyer ebenso spezifisch evangelisch, wie bei Bruckner katholisch ist. Und kann man sich eine Verbindung von der griechischen Welt Meyers zu dem großen Zauberer des neunzehnten Jahrhunderts, Richard Wagner denken? oder zu der unbeherrschten Leidenschaftlichkeit Hugo Wolfs?

Fragt man sich, wie es kommt, daß keiner dieser zeitgenössischen Komponisten den Weg zu der wunderbaren Musik der Verse Meyers gefunden hat, so gibt es dafür vielleicht zwei Gründe: der erste ist ausgedrückt durch die allen Musikern bekannte Regel, daß, wenn Wort und Ton eine Verbindung eingehen, die Musik sich als die stärkere durchsetzt und daher besser sein muß als die Worte. Ein mittelmäßiges Gedicht und eine gute Musik ergibt als Produkt ein gutes Lied; ein gutes Lied, mittelmäßig vertont, ergibt ein überflüssiges und peinliches Produkt: die Schönheit des Gedichtes wird zerstört, ohne eine Auferstehung im Geist der Musik zu erleben. Dies ist der Grund, warum noch niemandem zum Faust eine Musik gelungen ist, und warum die meisten Musiker den Gedichten Meyers mit berechtigter, respektvoller Scheu gegenübergestanden sind.

Der zweite Grund dürfte vielleicht in der eigentümlichen Entwicklung der Musik im neunzehnten Jahrhundert zu suchen sein, die immer mehr von plastischer Klarheit sich entfernt hat, eine Musik der Leidenschaften geworden ist, während das Triebhafte in der Lyrik Meyers so gut wie gar keine Rolle spielt:

Liebe
"In diesen Liedern suche du
Nach keinem ernsten Ziel!
Ein wenig Schmerz, ein wenig Lust,
Und alles war ein Spiel."

So kam es, daß die Mehrzahl der Komponisten sich "dankbarere" Texte suchte und an der Welt Meyerscher Gestalten achtlos vorüberging. Weder Brahms hat jemals ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer vertont, noch Hugo Wolf, weder Richard Strauß, noch Gustav Mahler, und unter den dreihundert Liedern Regers fehlt ebenfalls Meyer vollständig. Und doch sind unter Meyers Gedichten eine Anzahl, die förmlich nach Musik rufen, wie z. B. "Das Weihgeschenk", bei dem jede Strophe vom Dichter selbst in Solo und Chor eingeteilt ist:

"Heute deiner zu gedenken,
Deren Grab die Nacht betaut.
Nahen wir mit Weihgeschenken
Und gedämpftem Klagelaut!
Warum war dir's nicht gegeben,
Mutig deinen Tag zu leben?

Chor:
Warum schwandst du vor dem Ziel,
Allerlieblichstes Gespiel?"

oder der "Chor der Toten":
"Wir Toten, wir Toten, sind größere Heere
Als ihr auf der Erde, als ihr auf dem Meere!"

Oder man lese das erschütternde, visionäre Gedicht "Friede auf Erden"; und warum hat fast niemand das herrliche "Hochzeitslied" komponiert?
"Aus der Eltern Macht und Haus
Tritt die züchtge Braut heraus
An des Lebens Scheide
Geh und lieb und leide!"

Einmal taucht sogar unter den Gestalten der Gedichte Meyers die Erscheinung eines leibhaftigen Musikers auf: Pergolese bringt der toten Nina ein Ständchen; ob wohl der Dichter das schalkhafte Liedchen "Tre giorni son', che Nina " gekannt und bewußt ins Tragische umgebogen hat?

Erst in neuerer Zeit haben die Musiker die Gedichte Conrad Ferdinand Meyers öfters zur Hand genommen, sei es nun, weil der übrige Dichtergarten durch die Romantiker und Hugo Wolf schon stark ausgeplündert war, oder (wahrscheinlicher), weil seien wir ehrlich ein allzu großer Teil der von Schubert, Brahms u. a. vertonten Gedichte uns heute nichts mehr sagen können, und Hugo Wolf den Musikern das literarische Gewissen gewaltig geschärft hatte. Indessen hat es bis jetzt nur Einer unternommen, nach dem Vorbild Hugo Wolfs den Dichter auszukomponieren: Vriesländer, in 4 Heften (Breitkopf u. Haertel). Auffallend ist es gewiß, daß es einen Auflehner gegen alle musikalische Ordnung wie Arnold Schönberg gereizt hat, einen der strengsten Erfüller der dichterischen Ordnung in Musik zu zwingen: er hat das Gedicht "Friede auf Erden" für achtstimmigen Chor a cappella (op. 13, Verlag Tischer & Jagenberg) komponiert. Näher verwandt ist dem Dichter Hans Pfitzner, der vier Gedichte Meyers als Lieder im Verlag Fürstner hat erscheinen lassen. Auch Richard Wetz, Sigm. V. Hausegger und besonders Jul. Weismann (Fingerhütchenballade und zahlreiche Lieder) seien hier noch genannt, im übrigen möge hier am Schluß eine Zusammenstellung von Vertonungen Meyerscher Dichtungen stehen, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit machen kann, aber, da ein solcher Versuch noch nicht existiert, vielleicht manchem willkommen sein wird. Die Mehrzahl der Mitteilungen verdanke ich der Freundlichkeit des Verlags Hassel, für Ergänzungen und Berichtigungen bin ich aufrichtig dankbar. Vielleicht wird dieses Verzeichnis manchen überraschen und dartun, daß doch mehr Fäden die heutige Musik mit den Dichtungen Conrad Ferdinand Meyers verbinden, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Am zahlreichsten sind natürlich Lieder mit Klavier vertreten, aber auch Männerchöre und gemischte Chorwerke fehlen nicht.

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1. Lieder:
Baumann, Paul: Lieder der Freien Waldorfschule: "Morgenlied", "Was treibst du, Wind", "Der Gesang des Meeres".
Bein, A.: Sechs Lieder für eine Singstimme. "Requiem". (Niederheitmann, Magdeburg.)
Bergh, Op. 34: Fünf Lieder für eine Singstimme. No. 1: "Alles war ein Spiel". Op. 35: Drei Gesänge für eine Singstimme. Nr. 3: "Lethe". (Tischer, Köln.)
Bertz, Op. 12: Drei Gesänge für hohe Stimme. No. 3: "Abendwolke". (Simrock.)
Bezold, G. v., Op. 2: Lieder und Gesänge für eine Singstimme. "Laß scharren deiner Rosse Huf". (München, Wunderhornverlag.)
Breve, Op. 14: Sieben Gesänge für eine Singstimme. "Laß scharren deiner Rosse Huf". (Halbreiter, München.)
O. Crusius: "Säerspruch". Für Bariton oder Alt. (Callwey.)
Dräseke, Felix, Op. 68: Drei Gesänge für eine mittlere Stimme. "Liebesflämmchen", "Mit zwei Worten", "Was treibst du. Wind". (Hoffahrt, Dresden.)
Hausegger: "Lenz-Wanderer", "Abendwolke", "Jetzt rede du", "Schwüle", "Eingelegte Ruder", "Sonntags". (Verlag Ries und Erler.)
Heß, Op. 21: Lieder für eine Singstimme. No. i; "Säerspruch". (Heinrichshofen, Magdeburg.)
Holde: Ueber den Wassern, Liederzyklus für mittlere Stimme. "Auf dem Canal grande", "Eingelegte Ruder", "Abendwolken", "Zwei Segel", "Gesang des Meeres". (Leuckart, Leipzig.)
Hübner: Schlichte Weisen für eine Singstimme. "Abendwolke", "Firnelicht". (Pabst, Leipzig.)
Kampff, W,: Drei Lieder für Gesang. Op. 8, No. 3: "Ja". (Simrock.)
Keller, Hermann: Sechs Lieder. Op. 2: "Das Ende des Festes".
(C. M. F. Rothe, Leipzig.)
Kletzki, Op. 6: Drei Gesänge. No. i: "Requiem".
Kothen: Vier Lieder für eine Singstimme. "Abendwölken". (Lindgren, Helsingfors.)
Kotschalda, Op. 2: Zwei Gesänge für hohe Singstimme. "Schwüle". "Leths". (Lewy, Berlin, Schmargendorf.)
Leichtentritt, Op. 2: Gesänge für eine Singstimme. No. 3: "Lied Chastelards". No. 4: "Jetzt rede du!" (Stahl, Berlin.)
Leyen, Elisabeth v.: Sieben Lieder für eine Singstimme. Op. 2, No. 4: "Hochzeitslied". (Schukert, Krefeld.)
Marx, Joseph, Op. 2: Lieder und Gesänge für hohe Männerstimme. "Lenzfahrt". (Universaledition.)
Menzen, Op. 6: Lieder für eine Singstimme. No. 2: "Das bittere Tränklein". (Weber, Köln.)
Niggli, Fr., Op. 8: Lieder für eine Singstimme. No. 3: "Zwei Segel". No. 4: "Hochzeitslied". (Hug, Leipzig.)
Petersen-Victor, Helene: Lieder im Volkston. Bd. i, No. 16: "Requiem". Bd. 2, No. 16; "Schnitterlied", No. 17: "In Harmesnächten". (Haake, Bremen.)
Pfitzner: Vier Lieder. "Säerspruch", "Eingelegte Ruder", "Hussens Kerker", "Laß scharren!" (Fürstner, Berlin.)
Posa, Op. 17: Sieben Mädchenlieder für Singstimme. Heft 2: "Liebesflämmchen". (Zimmermann, Leipzig.)
Rappaport: Lieder und Gesänge für eine Singstimme. "Votivtafel" (tief), "Hochzeitslied" (hoch und tief), "Lenzfahrt". (Schlesinger, Berlin.)
Reuß: Sechs Gedichte für eine Singstimme. Op. 25, No. 3: "Lied Castelards". (Wunderhornverlag.)
Schlageter: Drei Lieder für Bariton. "Das bittere Tränklein". (Hug, Leipzig.)
Simon, Op. 7: Lieder für eine Singstimme. "Säerspruch". (Simrock.)
Stöhr, Op. 13: Vier Lieder für tiefe Singstimme. "Requiem". (Siegel, Leipzig.)
Thomas, Op. 1: Sieben Lieder. No. 2: "Liebesflämmchen". (Halbreiter, München.)
Umlauft, Paul: Hausmusik des Kunstwart. Vier Gesänge. "Liederseelen", "Hochzeitslied", "Reisebecher", "Jetzt rede du".
Vriesländer: Gedichte von C. F. Meyer für eine Singstimme. Vier Bände. (Breikopf & Härtel.)
Wallnöfer: Huttens letzte Tage. Sieben Dichtungen für Bariton. "Erste Nacht", "Geflüster", "Homo sum", "Huttenlied", "Reife", "Schmied", "Scheiden im Licht". (Hofmeister, Leipzig.)
Weigert, H.: Lieder für eine Singstimme. "Unruhige Nacht", "Unter den Sternen". (Berlin, Challier.)
Weiß, F., Op. 1: Sieben Lieder für Gesang. No. 3: "Abendwolke". (Leipzig.)
Weismann, Julius: Lieder. Schwarzschattene Kastanie, Liebesflämmchen, Brautgeleit, Das bittere Tränklein, Im Spätboot, Vor der Ernte, Requiem, Abendwolke, Weinsegen, Säerspruch, Der Reisebecher, Das weiße Spitzchen, Ich würd es hören. Die Bank des Alten, Burg, Frag mir nicht nach. Alte Schweizer, Zwei Segel, Liebesjahr, Schneewittchen, Hirtenfeuer, Laß scharren deiner Rosse Huf, Hugenottenlied. Ballade für Bariton und Orchester. "Alte Schrift", "Der Kaiser und das Fräulein", "Einsiedel". Ballade für Bariton. "Fingerhütchen". 4 Frauenstimmen und Orchester.
Wetz, Op. 26: Fünf Gesänge für eine mittlere Stimme. "Liebes-flämmchen", "Am Himmelstor", "Säerspruch". (Kistner, Leipz.)
Windsperger, Op. 23: Zehn Lieder für eine Singstimme. No. 1: "Ewig jung ist nur die Sonne" (hoch u. tief). No. 5: "Unter den Sternen" (hoch). No. 10: "Schnitterlied" (hoch).
Windsperger, Op. 24: Zwölf Lieder für Gesang. No. 9: "Abendwolke". Op. 25: Einundzwanzig Lieder für Gesang. No. 1: "Säerspruch". (Schott, Mainz.)

2. Lieder mit Orgel:
Ansorge, Max: Geistliche Lieder für eine Singstimme mit Orgel.
"In Harmesnächten". (Hainauer, Breslau.)
Courvoisier, Walter, Op. 27, Heft 3: "Zuversicht". (Tischer und
Jagenberg.)

3. Duette:
Etinger, Op. 3: Drei Duette für Sopran und Alt. No. 1: "Hochzeitslied". No. 3: "Das bittere Tränklein". (Ries, Berlin.)
Fehrmann, Op. 21: Zwei Gedichte für zwei Singstimmen. "Liederseelen", "Mein Lieblingsbaum". (Forberg, Leipzig.)
Lange, S. de: Vier Duette für Alt und Bariton. "Zwiegespräch". (Sülze, Stuttgart.)

4. Frauenchöre:
Othegraven: Vier Lieder für drei Frauenstimmen (Solo, Chor). "Kapelle der unschuldigen Kindlein". (Kahnt, Leipzig.)

5. Männerchöre:
Lange, S. de, Op. 93: "Die Ketzerin", für Männerchor, Soli und Orchester. (Verlag Rieter und Biedermann.)
Lavater: Männerchöre. "Schnitterlied". (Hug, Leipzig.)
Lendvai, E.: "Säerspruch", Op. 17 Nr. 5. (Verlag Hug, Leipzig und Zürich.)
Lubrich, Op. 34: "Chor der Toten", für Männerchor. (Kahnt, Leipzig.)
Neibig, Op. 178: "Lenzfahrt", für Männerchor. (Verlag Neibig, Braunschweig.)
Prohaska, Op. 9: Sechsstimmiger Männerchor. "Unter den Sternen".
Weismann, Julius: Männerchor mit Orchester. "Der Rappe des Comtur", "Das Strandkloster".

6. Gemischte Chöre:
Baußnern, W. v.: Das hohe Lied vom Leben und Sterben; darin: Schnitterlied". (Leuckart.)
Haug, G., Op. 69: Drei Lieder für gemischten Chor. "Firnelicht", "Lenzfahrt", "Morgenlied". (Hug, Leipzig.)
Prohaska, Op. 12: Zwei Chöre für achtstimmigen gemischten Chor. "Neujahrsglocken". (Robitschek, Leipzig.)
Schönberg, A., Op. 13: Gemischter Chor a cappella. "Friede auf Erden". (Tischer, Köln.)
Weismann, Julius: "Ueber einem Grabe", "Schnitterlied" für gemischten Chor und Orchester.



Quelle:
Neue Musikzeitung
47. Jahrgang 1926, 1. Oktober-Heft